Aufgelesenes (CXVII)

ORF.at
»Alexander Tschäppät weiht Linie ein«
Stadt Bern Medienmitteilungen
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Trithemius - Do, 10:15

Der vierte der drei Österreicher, ein legendärer Mann, wird die Forstarbeiter-WM heimlich gewinnen.

Das Beste aus alten Pflanzsorten ist leider unserer Zeit enthoben.

Die Einweihung kommt für 2016 reichlich spät.

80-jährige fährt zum Himmel auf. Kein Wunder.

Onkel Ernstl - Do, 10:37

Wenn vier von drei Österreichern aus Kärnten kommen, muß einer wieder nach Kärnten heimfahren damit keiner in Kärnten daheimbleibt.

80-jährige fährt zum Himmel auf. Ein Wunder!
steppenhund - Do, 11:09

Es ist möglich, dass meine Kommentare vermisst werden. Ich werde langsam zu alt. Und manche Blödheiten regen mich auf. Und Aufregung tut nicht gut. Aber die Beispiele hier veranlassen mich, einen Eintrag, den ich gestern auf Facebook gepostet habe, anzuführen.
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Nein! Ich markiere meinen Artikel nicht als Ironie, obwohl manche Einzelheiten sehr sarkastisch gemeint sind.
Ich werde manchmal gefragt, warum ich in Pension gegangen bin. Wenn ich in Kürze antworten soll, dann sage ich, dass ich den Werbesprüchen nichts mehr abgewinnen kann.
Gartner, eine sehr bekannte und seriöse Firma, hat über die zunehmende Bedeutung von "Block chain" recherchiert. Es wird die Lösung der Zukunft sein. Unzählige Anfragen laufen bei ihnen ein. Das ist nicht ganz zufällig. Block chain wird vor allem heute mit Bitcoin in Verbindung gebracht. Und wenn der Wert dieser Währung mittlerweile in schwindelerregende Höhen gestiegen, möchte man wohl gerne wissen, was es mit Block chain auf sich hat.
Jetzt lese ich einen Artikel, der ernst gemeint ist und über die "disruptivsten" Auswirkungen von Block chain berichtet. (Disruptiv stellen Sie sich bitte so vor: Sie haben einen gespannten Faden und schneiden ihn mit einer Schere durch. Das wäre disruptiv. Und jetzt schneiden Sie ihn noch "scheriger" durch. Das wäre dann disruptiver.)
Also, dem durchaus ernst gemeinten Artikel (gefunden bei Vertiv) lässt sich entnehmen, dass Block chain folgendes leisten wird:
1) Rettungsanker für die Ausgegrenzten
2) Kampf gegen Menschenhandel
3) Verbesserung von Regierungstätigkeit und Corporate Governance
4) Beenden von Betrug und Verschwendung
Ich füge noch hinzu:
5) Stabilere Potenz für Männer
6) Intensivere Orgasmen für Frauen
7) Reduktion der Schulzeit auf 3 Tage
8) Beseitigung der Neben- und Nachwirkungen von Alkohol und Drogen
9) Verhinderung der Steuerhinterziehungen
(Anmerkung: 5-9 sind sarkastisch gemeint. 1-4 entnehme ich dem Artikel.)

Kürzlich gab es die Veröffentlichung der Paradise Papers. Wird es hier Konsequenzen geben? Kaum!
Wollen Sie wissen, was Block chain wirklich ist? Ich erkläre es Ihnen hier nicht. Recherchieren Sie selbst.
Nur so viel: es ist eine Technologie, welche vertrauliche Daten auf eine Weise sichert, die angeblich nur von autorisierten Partnern gelesen oder auch verändert werden kann.
Nur eines: seit ich Block chain verwende, hat sich meine Schwanzlänge im erigierten Zustand auf 30 cm verlängert und die Standfestigkeit messe ich jetzt in Tagen und nicht in Minuten.
6) kann ich leider zur Zeit nicht überprüfen, mit 7-9 hatte ich sowieso keine Probleme.

Aber der Hype ist schon fantstisch. Vor allem, wenn in keinem Artikel vorkommt, was es ist und wie es funktioniert :)
Viel Spass bei der kommenden Versicherung der Verunsicherung.
"

Ich glaube, der Grad meiner Frustration kann daraus ersehen werde. Ich wäre bereit, einen Verfasser der "vier von drei ..." Meldung, blutig zu schlagen und ihn zu töten. Nicht weil ich ihm persönlich weh tun will, sondern nur, damit die Masse an Blödheit der Menschen etwas verkleinert wird. Genauso verärgert mich der 30.Februar. Die anderen Meldungen sehe ich toleranter. Glück im Unglück hat mittlerweile den gleichen Anspruch bei mir wie die Verwendung des Wortes "lecker". Und ich würde, um auf den ersten Verfasser zurück zu kommen, folgenderweise titeln: Gläück im Unglück hatte jener Journalist, der von Steppenhund erschlagen wurde, denn er wurde vorher nicht gefoltert!

ernst offshore - Do, 16:59

Ich glaub gar nicht, dass der ORF-Schreiberling zu blöd ist, um eins und eins zusammenzählen zu können, Nömix, sondern dass uns der schlicht verarscht. Lies mal den Artikel darunter.
(… ein Baum muss so nahe wie möglich an einem Ziel gefällt werden“ … usw.) Der Typ hält sich vermutlich für so eine Art Dadaisten.

Aber in Wahrheit vollkommen wurscht eigentlich.
Weil am nächsten Tag steht sowieso wieder was anderes da. Und am übernächsten wieder, usw.
Scheiß drauf, sozusagen.

nömix - Fr, 09:27

@ steppenhund, @ ernst offshore,
um gerecht zu bleiben, darf man journalistische Schlamperei, Gedankenlosigkeit oder Fahr­läs­sig­keit nicht umgehend mit jour­nail­lis­ti­scher Blöd­heit gleichsetzen – für welche hieramts ja eben­falls zahllose krasse Fallbeispiele be­reits dar­ge­stellt wurden. Kollegin diefrogg erklärte ein­mal solche Schlampigkeiten und Fehl­leis­tun­gen als Resultat des Zeitdrucks durch dro­hen­de Deadline und Abgabefrist, dem Nach­rich­ten­jour­nalisten beständig ausgesetzt sind. (Als Ent­schul­di­gung für vernachlässigte jour­na­lis­ti­sche Sorg­falt darf Zeitdruck freilich ge­nau­so­we­nig gelten wie etwa für den Auto­fahrer, der einen Ver­kehrs­unfall verursacht weil ers halt grad eilig hat.)
Die zunehmende Frustration & Verärgerung über das Problem der allenthalben grassieren­den journa(il)listischen Verantwortungslosigkeit & Blödheit ist verständlich und nachvollziehbar, ebenso wie die Resignation darüber – nützen tuts allerdings nix. Dazu las ich zufällig gestern in einem Blog einen saudummen Spruch, welcher x-fach im Netz kolportiert und (fälschlich*) dem Dalai Lama zugeschrieben wird:
    »Wenn ein Problem gelöst werden kann, braucht man sich keine Sorgen zu machen. Wenn nicht, sind Sorgen sinnlos.«
(Ersetze »sinnlos« durch »nutzlos«, dann trifft zumindest der zweite Satz zu. Der erste ist nix weiter als unsinniges Gerede. Als ob es zur Problemlösung irgendwas beitrüge, wenns einem eh wurscht sein kann.)
──────────────────
*) (Tatsächlich handelt sichs lediglich um ein Dialogzitat aus dem Film Sieben Jahre in Tibet, wo es dem Darsteller des Dalai Lama in den Mund gelegt wurde.)

Der Amtsweg ist das Ziel.

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