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Kanzleipoetisches

Kollege H. macht auf die inhärente Poesie der Kanzleisprache aufmerksam, zu Recht.

Afternutznießung*, welch lyrische Vokabel – als wär sie geradewegs aus einem Sonett entsprungen. (etwaige prosaischere blumige Assoziationen beruhen mutmaßiglich* auf Bösgläubigkeit*.)

Als poesievolle Kanzleitradition wird Nutznieß* und Nießbrauch* bei Fruchtgenuss* gepflogen, was keine Obstallergie ist, sondern Amtsösitanisch. Gesundheit.

(Niesen ist übrigens nirgends verboten, jedenfalls nicht laut Nießrecht*.) (außer im Keith Jarret-Konzert.)

Wo ein Aftermieter* daheim ist, darf der kanzleipoetisch Versierte gern raten.

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