29. Juli
Heute vor 172 Jahren wurde der österreichische Luftfahrtpionier Wilhelm Kreß (1836–1913) geboren – jener Mann, dem am 3. Oktober 1901 der erste erfolgreiche Motorflug der Welt gelingen sollte.
(Stimmt tatsächlich, die Brüder Wright hoben erst zwei Jahre später ab, 1903.)
(Stimmt nicht ganz: erfolgreich ja, gelungen nicht so ganz ..)
Bemerkenswerterweise führte unser Herr Ösi-Binnenpilot den ersten bemannten Motorflugversuch der Weltgeschichte mit einem Wasserflugzeug durch, nämlich am Wienerwald-Stausee bei Unter-Tullnerbach westlich von Wien. Allerdings erwies sich die Wasserfläche als nicht ausreichend weitläufig zum Befliegen, Herr Kreß semmelte mit seinem Wasserflugapparat äußerst eindrucksvoll gegen die Stausee-Mauer und bedurfte eines Notarztes.
Unverdrossen setzte er die Flugversuche in den folgenden Jahren fort, indem er gegen die Staumauer semmelte.
Bis zu seinem letzten Versuch, am 24. Februar 1913. An jenem denkwürdigen Tag glückte dem wackeren Herrn Kreß die Premiere: einen Flug geziemlich zum Abschluss zu bringen – nicht wie gewohnt mit dem traditionellen Staumauer-Crash, sondern mit einer tadellosen, bildhübschen Wasserlandung mitten im See, hurra. Applaus am Ufer brandete auf.
Bedauerlicherweise stellte sich bei diesem Anlass heraus, dass sein Wasserflugzeug nicht schwimmtüchtig war – das Dings versank im Wienerwaldsee und Herr Kreß ertrank unverzüglich. Er war Nichtschwimmer gewesen.

(Stimmt tatsächlich, die Brüder Wright hoben erst zwei Jahre später ab, 1903.)
(Stimmt nicht ganz: erfolgreich ja, gelungen nicht so ganz ..)
Bemerkenswerterweise führte unser Herr Ösi-Binnenpilot den ersten bemannten Motorflugversuch der Weltgeschichte mit einem Wasserflugzeug durch, nämlich am Wienerwald-Stausee bei Unter-Tullnerbach westlich von Wien. Allerdings erwies sich die Wasserfläche als nicht ausreichend weitläufig zum Befliegen, Herr Kreß semmelte mit seinem Wasserflugapparat äußerst eindrucksvoll gegen die Stausee-Mauer und bedurfte eines Notarztes.
Unverdrossen setzte er die Flugversuche in den folgenden Jahren fort, indem er gegen die Staumauer semmelte.
Bis zu seinem letzten Versuch, am 24. Februar 1913. An jenem denkwürdigen Tag glückte dem wackeren Herrn Kreß die Premiere: einen Flug geziemlich zum Abschluss zu bringen – nicht wie gewohnt mit dem traditionellen Staumauer-Crash, sondern mit einer tadellosen, bildhübschen Wasserlandung mitten im See, hurra. Applaus am Ufer brandete auf.
Bedauerlicherweise stellte sich bei diesem Anlass heraus, dass sein Wasserflugzeug nicht schwimmtüchtig war – das Dings versank im Wienerwaldsee und Herr Kreß ertrank unverzüglich. Er war Nichtschwimmer gewesen.

Ösitanisches - Di, 18:36


