22. August – Die Eroberung Venedigs

Heute vor 168 Jahren, am 22. August 1849, wurde die Republik Venedig nach achtwöchiger Seeblockade durch die k.u.k. Kriegsmarine von den Österreichern erobert.
Mittlerweile brauchen sich die Venezianer vor der ösitanischen Kriegsmarine nimmer fürch­ten, und können beruhigt sein.

Rasend originelles

Das Krokodil im Badesee, der Killer-Hai im Mittelmeer, die Invasion der Monster-Ratten: olle Sommerloch-Kamellen, allesamt schon x-mal dagewesen. Das brandaktu­ell­ste/originellste Sommerloch­tier der Saison taucht hingegen in Österreichs auflagenstärkster Ver­schenk­pos­tille auf, hal­ten Sie sich fest – was umwerfend aktuelleres/originelleres haben Sie anderswo noch nie zu­vor ge­le­sen:

»Ärztin und 2 Ufologen fotografieren in Schottland Ungeheuer«
(Wie wird man eigentlich Ufologe?)

13. August

Heute vor 118 Jahren wurde Sir Alfred Hitchcock (1899-1980) geboren. Hätten Sie gewusst, dass Hitchcock seine beiden allerersten Filme in Germany drehte, nämlich in den Bavaria-Filmstudios in Geiselgasteig/Grünwald, sowie in Tirol.

Sein zweiter Film nannte sich »The Mountain Eagle« (1926), eine bizarre Geierwally-Schmon­zette, die in einem Bergdorf  namens Stanton in den Kentucky Hills spielt. Die Außen­auf­nah­men fanden in den Tiroler Alpen statt, mit einheimischen Komparsen. Kentucky-Hill­billys, die sich auf tirolerisch unterhalten, hätten sich bestimmt reizvoll angehört, schade dass es damals noch keinen Tonfilm gab – der kam erst zwei Jahre später. Hitchcock fand übrigens nie he­raus, dass sein Tiroler Drehort in Wirklichkeit gar nicht Stanton hieß, sondern St. Anton.

 Abb.: Hitchcock (2. v. re.) bei Filmaufnahmen in den Tiroler Alpen, Winter 1926
.
»Rope« (dt.: »Cocktail für eine Leiche«) war Hitchcocks erster Film den er auch selbst produ­zierte, und für die Dreharbeiten reiste er mit seinem Filmteam in die USA. Im Einreise­for­mu­lar gab er als Berufsbezeichnung »Produzent« an.
»Und was produzieren Sie?« wollte der Zollbeamte wissen.
Hitchcock antwortete: »Gänsehaut, Sir.«

Schmockjournaillistisches

Zuweilen fragt man sich ernsthaft, ob diesem schmockjournaillistischen Pack von Österreichs auf­la­gen­zweit­stärkster Verschenkdreckspostille tatsächlich wer ins Gehirn geschissen hat. Bei einem Bun­des­heer-Übungsmarsch in Horn starb ein Rekrut an Überhitzung, und den Bericht darüber übertiteln die mit:

Aufgelesenes (CXV)

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Aber ja, so ein...
kiryl - Mi, 08:51
da wurde augenscheinlich...
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Ufologe kann...
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