1. April


Aufsehenerregende Erfindung:
Gedankenenthüllung auf elektro-magnetischem Wege
Paris:.Eine Erfindung, deren Tragweite in ihren Anwendungsmöglichkeiten noch nicht abzusehen ist, hat der Pariser Professor Anatole d’Aimelacque gemacht. Mittels eines höchst komplizierten Verfahrens wird erreicht, daß man die eben über die Schwelle des Bewußtseins getretenen Gedanken eines Versuchsobjektes auf die Leinwand projizieren kann. Interessant ist, daß nach der Schärfe der Konzen­tration das Bild mehr oder weniger scharf auf der Leinwand erscheint. Im Bilde: Ein Laboratoriumsversuch bei Professor Anatole d’Aimelacque. Als Versuchsobjekt diente der junge Student Francois Reur, der im Augenblick des Versuchs an eine Fahrt ins Bois de Boulogne zu denken schien.
.(Wiener Bilder – Illustriertes Familienblatt, 1. April 1937)

31. März

Heute vor 419 Jahren kam der große Denker René Descartes (1596–1650) zur Welt, “cogito, ergo sum“ undsoweiter. Kennt man.

Küchenphilosoph Kollege K. reimt über Herrn Descartes Postulat nachstehende Verse:
    Es stammt von Herrn René Descartes
    die altbekannte Redensart:
    »cogito, ergo sum« (was wohl
    »ich denk’, drum bin ich« heißen soll.)

    Hier taucht die Frage auf: warum
    dann auch ein Depp, der viel zu dumm
    zum Denken ist, es fertigbringt
    dass dem trotzdem zu sein gelingt?
    ___________
    © mit freundl. Genehmigung M. Krassnig .

Live-Ticker

»Es ist wahrhaft kein Schmarrn zu blöd,
dass er nicht in der Zeitung steht.«
.(Martin Krassnig)


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Steht zu erwarten, dass in diesem sogenannten Live-Ticker nun im Viertelstundentakt weitere Düsseldorfer aufgelistet werden, die Andreas L. mal gesehen haben und/oder von ihm nicht gegrüßt wurden? Und sobald wir die alle durchhaben: anschließend wei­tere Düsseldorfer, die ihn zwar selber nie gesehen haben aber wen kennen, der ihn mal gesehen hat und/oder nicht gegrüßt wurde?
.
.
Für solche saudummen Ansagen möchte man diesen Schmierfinken ihre Schmier­postille am liebsten um die Ohren hauen ..

21. März – Welttag der Poesie

»Gegen Zutexten und Totquatschen helfen Gedichte.«
(Eckhard Fuhr)
Das Reimen macht, wir wissen das,
manch einem einen Riesenspaß.
Kollege Busch (man kennt ihn hier),
der sagt darüber – ich zitier’:
    »Wie wohl ist dem, der dann und wann
    sich etwas Schönes dichten kann.«

Rat aus Kalau

Die Sonnenfinsternis mit freien Augen zu betrachten ist dem Augenlichte abträglich, Österreichs bedeutendstes Gratis-Volksbildungsorgan rät daher:

Der Amtsweg ist das Ziel.

Parteienverkehr

Die Momentaufnahmen...
gnaddrig (Gast) - Mi, 11:04
Phoebe Snow ist...
seventies - Mi, 10:59
Gespannt dürfen...
Onkel Ernstl - Di, 20:17
Hysterie muss...
Etosha (Gast) - Di, 08:00
Und jetzt kommt...
nömix - Di, 07:07

Amtsverkehr


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