Copy, & passt.

Das ist freilich grober Unsinn.
(Gemeint ist mit dem »Meteor-Krater im Canon Diabolo« offenkundig der sogenannte Meteor Crater im  in der Nähe des Canyon Diablo in  im US-Bundesstaat Arizona, wel­cher selbst­ver­ständlich kein »Meteor-Krater« sondern ein Meteoritenkrater ist. Woher die auf den Einfall kommen, der wäre der größte der Welt, ist unerklärlich.)
Bemerkenswert wie es gelingt, soviel Unsinn in einem einzigen Satz unterzubringen. Bei den SPIEGEL-Meteoritenspezialisten muss das aber nicht überraschen.

Umso bemerkenswerter ist es allerdings fertigzubringen, Jahre später einen dermaßen un­sinnigen Satz wortwörtlich abzuschreiben & weiterzukolportieren, ohne dass sich Feder, Ver­nunft oder gar journalistisches Sorgfaltsverständnis dagegen sträuben:
Copy, & passt.
(Ja mei, wenns aso im SPIEGEL steht wirds fei passen, gell ;)
speedhiking - Fr, 20:06

1:1 gespiegelt, quasi :-)

Thorsten#87 (Gast) - Fr, 21:13

"Canon Diabolo" = "die teuflische Kanone"?
https://de.fotolia.com/id/60200801

pathologe - Sa, 04:30

Oder ein höllenroter Fotoapparat.
Thorsten#87 (Gast) - So, 09:46

Meteor oder Meteorit? Ist doch komet komplett Sternschnuppe!
steppenhund - Sa, 09:26

Es ist eigentlich so traurig, dass ich es nicht kommentieren mag.
-
Idiocracy bahnt sich ihren Weg. Den Film kann ich übrigens wärmstens empfehlen. Ist eine derbe Slapstickkomödie, die ich vor Jahren als überzeichnet angesehen habe.
-
Heute ist sie realer als jede Reality-Show.

Onkel Ernstl - Sa, 09:42

Daß die Bazi in München jetzt anfangen den Schmarrn von den Preißn in Hamburg nachzuplappern, stimmt bedenklich ;-)

nömix - Sa, 12:17

Bei der Süddeutschen schreibt man falschen Unsinn aus dem SPIEGEL zu­min­dest richtig ab, während man beim SPIEGEL sogar die höhere Kunst zuwegebringt, falschen Unsinn aus anderer Quelle noch dazu falsch abzuschreiben.
gnaddrig (Gast) - Sa, 23:14

Vielleicht ist ja einfach nur ein Spiegel-Autor zur Süddeutschen gewechselt und hat seine Geschichte dort nochmal untergebracht?
Mitleser (Gast) - So, 10:54

@ gnaddrig (Gast):
" (Der Autor) arbeitete zwei Jahre als Redakteur für Forschung und Technik beim Magazin Focus. 1997 kam (der Autor) zur Süddeutschen Zeitung, wo er zunächst für Computer- und Technikthemen verantwortlich war. Nachdem er von 1999 bis 2001 als Chefredakteur von sueddeutsche.de den Online-Auftritt der SZ aufgebaut hatte, übernahm er 2002 die Leitung des Ressorts Wissen der SZ. "
http://www.sueddeutsche.de/wissen/meteoriteneinschlaege-warum-es-auf-der-erde-so-wenige-krater-gibt-1.2548379
gnaddrig (Gast) - Mi, 22:50

Ach Mitleser, jetzt mach mir doch nicht meine schöne Spekulation mit Fakten, Fakten, Fakten kaputt! Da hätt man so ne schöne Geschichte draus machen können! Obwohl, vom Focus, das passt schon irgendwie...
Trithemius - Sa, 11:35

Kompliment! Prompt haben Sie ein einschlagendes Beispiel gefunden für eine Erscheinung journalistischer Katastrophen, worüber wir uns im Kommentardialog ausgetauscht haben.

nömix - Sa, 12:21

Gewiss ist dieser läppische “Meteorkrater“-Quatschtext nur ein marginales Bei­spiel, aber eben exemplarisch für das Dilemma des allenthalben grassierenden Ab­schreib­jour­na­lismus:
    »Das Schlimmste ist, dass alle voneinander abschreiben. Niemand macht sich mehr die Mühe zu überprüfen, ob überhaupt zutreffend ist, was be­haup­tet wird.«
    (Michael Götschenberg, ».. warum kaum noch jemand Fakten checkt«*)
Lo - Sa, 17:30

»Das Schlimmste ist, dass alle voneinander abschreiben. Niemand macht sich mehr die Mühe zu überprüfen, ob überhaupt zutreffend ist, was be­haup­tet wird.«
SPIEGELei - Sa, 17:32

»Das Schlimmste ist, dass alle voneinander abschreiben. Niemand macht sich mehr die Mühe zu überprüfen, ob überhaupt zutreffend ist, was be­haup­tet wird.«
nömix - So, 07:20

Lo - So, 10:47

Das war beabsichtigt ;-)
Dass ich ein Wiederholungstäter bin, wusste ich gar nicht.
Habe ich nun das Zeug zum Spiegel- Journalisten?
Trithemius - Mo, 07:44

Die Leute, die die Fakten checken, wurden eingespart.
Gastleser (Gast) - Fr, 12:47

Frage an den "Spiegel"-Meteorspezialisten:


gnaddrig (Gast) - Fr, 17:57

Eine sehr gute Frage. Ich möchte sogar weitergehen: Wie finden die Meteoriten die Krater mit der passenden Größe?

Wenn wir diese Fragen beantworten könnten, würde das sicher helfen, die Folgen von Meteroiteneinschlägen zu minimieren oder wenigstens ein Stück weit zu zähmen, etwa durch Bau geeigneter Einschlagskrater in menschenleeren Gebieten. Dann wären zwar immer noch erhebliche Folgen zu schultern, aber wenigstens würden durch die Einschläge nur Birken in Sibirien geplättet und nicht Großstädte oder mein Schrebergarten. Und dann könnte man vorbereitete Wärmekraftwerke an den Rand der Krater stellen und hätte jede Menge Strom für umme...
Herr Ösi (Gast) - So, 17:23

Ich glaube, der Krater zieht den Meteoriten, der ja grundsätzlich bestrebt ist, teilnahmslos vorbei zufliegen, automatisch an. Das gleiche Phänomen finden wir sowohl auf dem Mond als auch beim Hammer, der ja auch ständig den Kopf trifft anstatt den Nagel ...

Der Amtsweg ist das Ziel.

Parteienverkehr

In dem von Ihnen...
nömix - Sa, 11:58
Es wurde schon...
Trithemius - Fr, 18:34
Das Herrengedeck...
gnaddrig - Do, 13:48
Vollkornbrot?...
Lo - Do, 09:52
gähn - sieht...
bonanzaMARGOT - Do, 06:56

Amtsverkehr


Postamt

xml version of this page

Fundamt

Salzamt

mail@noehrig.at


30 Tage um die Welt
Amtsartiges
Apostrophisches
Aufgelesenes
Außerösisches
Feminologisches
Filmosophisches
Illustriertes
Kalendarisches
Mischkulantes
Nominelles
Nostalgisches
Ösitanisches
Redensartiges
Versifiziertes
Wissenswertes
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren