Schmalz
Schmalzfleisch hat schon immer so geheißen und wurde als solches auch bedenkenlos verzehrt, bis eines Tages irgendwelche behördlichen Schreibtischtäter ausheckten, dass es (wegen des prozentualen Fleischanteils in der Schmalzmasse oder wasweißich) von Amts wegen gar nicht so heißen dürfe. Folglich darf es seither nur mehr als “Fleischschmalz“ gehandelt werden, eine Wortkreation von erlesener Grauslichkeit, bei der es einem glattwegs den Appetit darauf verschlagen könnte.
(“Flei-scha-schamoiz – do hauts an jo de Zähnt ausse!“, würde Bockerer K. Merkatz wohl monieren.)
Angesichts der Werbekampagne eines österreichischen Herstellers für nämliches Schmalzprodukt drängen sich die Fragen auf: debilergenialer Werbeslogan einfällt,

und
(“Flei-scha-schamoiz – do hauts an jo de Zähnt ausse!“, würde Bockerer K. Merkatz wohl monieren.)
Angesichts der Werbekampagne eines österreichischen Herstellers für nämliches Schmalzprodukt drängen sich die Fragen auf:
- wieviele Werbeprofis benötigen
- wieviel Kilo kreatives Hirnschmalz

und
- wieviel Honorar kriegen die eigentlich für sowas ?
Apostrophisches - Fr, 08:14



Honorarfrage
für die Werbehammeln...
soll´n sie kriegen,
die Kreativen-Brut!