7. Juni

Heute vor 70 Jahren kam der kleine Herr Wolfgang Sch. zur Welt, eine der widerwär­tigsten und ungustiösesten politischen Figuren der Zweiten Republik: jener Politiker nämlich, wel­cher – ganz & gar von egomanischer Machtbesessenheit umgetrieben – keinerlei Hemmungen zeigte, das Wählervolk ungeniert hinters Licht zu führen und sein Heimatland der in­ter­na­tionalen Ächtung preiszugeben. Und damit das Ansehen Österreichs im Rest der Welt nach­hal­tig zu beschädigen.
    (SPIEGEL 43/08)
Durch das hinterlistige taktische Manöver einer Zweckallianz mit einer Gruppierung po­li­ti­scher Mantafahrer*) und Rechtsüberholer gelangte Herr Sch. an die Spitze der öster­rei­chi­schen Bundesregierung, obwohl ihn drei Viertel aller Wähler gar nicht dort haben wollten. Eine Machtposition, an die er sich sieben Jahre lang hartnäckig anklammerte, was jegliche konstruktive Regierungsarbeit während der Dauer seiner Amtszeit faktisch lahmlegte. Haupt­sache Bundeskanzler.
    »Macht war mir nie sehr wichtig.«  (Wolfgang Sch.*)
Hat der tatsächlich gesagt. Jaja, der kleine Herr Sch. und die Wahrheit – bekanntlich ein eige­nes Kapitel.
herold - So, 11:41

je kleiner der politiker, umso größer die richtige sau.

nömix - Mo, 16:17

pathologe - So, 11:42

Unser Wolfgang S. ist ein wenig aelter. Aber der Artikel trifft es in vielen Punkten trotzdem.

cappuccina - So, 11:58

"Short people- they walk around telling great big lies"--- ;-)

testsiegerin - So, 18:40

ist strasser auch nur 1,40 groß?

nömix - Mo, 07:16

Grundsätzlich ist es ja politisch unkorrekt, sich über physische Defizite wie z.B. küm­mer­li­che Körpergröße lustig zu machen – aber dazu kommt ja noch die unerhörte auf­ge­bla­sene Selbstgefälligkeit dieser egomanischen Kleinwüchslinge (wie besagter Herr Sch., oder etwa ein Herr M. – quasi sein noch läppischeres Abziehbild). Erinnern mich immer an diese Typen, die schon seinerzeit beim Schulsport keiner in der Mannschaft haben wollte und die deswegen immer übrig blieben und den Schiedsrichter spielen mussten. Und sich selber aber des­wegen für besonders wichtig hielten.
RokkerMur - Mo, 08:40

Da habe ich doch glatt den Miniführergeburtstag vergessen .
LOL
"Macht war mir nie sehr wichtig."
Sagt ein Herr der als Interimsinnenminister an seinem letzten Arbeitstag (zwischen Liese Prokop und Herrn Platter) gar nicht mehr aus der Herrengasse weg wollte.

nömix - Di, 13:01

.. unser kleiner Fürst “Meternich“ ;)
Gast (Gast) - Mo, 06:03

..der wohl mit Abstand wuerdelosteste unte den Zwregekoenigen..

Onkel Ernstl - Mo, 11:36

Der kleine Mann mit dem großspurigen Regierungsprogramm: "Österreich zuerst!"

nömix - Mi, 09:17

»Wenn die Sonne der politischen Kultur tief genug gesunken ist,
werfen auch Zwerge lange Schatten.«  (nach Karl Kraus)
nömix - Mi, 08:31

Anlässlich des 70. Geburtstags jenes Herrn, welcher sich aus persönlicher Machtgeil­heit über jeglichen politischen Anstand, Aufrichtigkeit und Redlichkeit hinwegsetzte und der öster­rei­chischen Nation nimmer gutzumachenden Schaden zufügte, schreibt Karl Hohenlohe (dessen humorige & kluge Kolumnen ansonsten durchaus zu schätzen sind) heute im KURIER den unerhört dummen Satz:
Nix für ungut, Herr Hohenlohe –.aber der Satz ist so dumm, dass man glatt Kopfweh davon kriegen könnte ..

Thorsten#87 (Gast) - Do, 07:07

Typischer Fall von Napoleon-Komplex.

gastbeitrag (Gast) - Do, 11:36

Napoleon war immerhin eine historisch bedeutsame Persönlichkeit. Dieser Schüssel dagegen lediglich eine -zugegeben unappetitliche- politische Randfigur.

Der Amtsweg ist das Ziel.

Parteienverkehr

bingo! ;-)
schneck08 - Sa, 16:14
Ganz klar ein...
Rössle - Do, 00:05
Lieber Nömix, bis...
Lo - Mi, 11:53
Gratuliere zum...
NeonWilderness - Do, 14:46

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