Das IITS–Argument
Haben Sie sich auch schon mal gefragt, warum die z.B. in “Star Wars“ ständig mit ihren affigen Laser-Schwertern fechten müssen – warum die nicht einfach schießen? Wär doch einfacher.
Oder: warum die Autoknacker in Filmen grundsätzlich das Fahrerfenster einschlagen, wenn sie ein Auto klauen, niemals ein anderes. Fährt sichs mit einem geklauten Auto besser, wenn der Fahrersitz mit Glassplittern gespickt ist?
Oder: schießt man auf ein Auto, in dem die bösen Jungs sitzen, explodiert es. Schießt man auf ein Auto, in dem die guten Jungs sitzen, gibts Löcher in der Heckscheibe. Die Windschutzscheibe bleibt stets unbeschädigt. Werden die Kugeln durch die Heckscheibe abgebremst und fallen hinter dem Fahrersitz zu Boden?
In “Sphere – Die Macht aus dem All“ fühlt Tiefseetaucher №1 (Dustin Hoffman) seinem Kollegen Tiefseetaucher №2 (Samuel L. Jackson) den Puls am Handgelenk – obwohl beide Handschuhe & Tiefseetaucheranzüge anhaben. Und diagnostiziert: “Dem Kollegen gehts nicht gut.“ (im Zivilberuf ist Taucher №1 übrigens Arzt. Landarzt vermutlich, nicht Seearzt.)
Oder: wie Melanie Griffith in “Milk Money – Taschengeld“ versucht ihr Auto zu starten, aber es will nicht anspringen. Grimmig startet sie weiter, der Starter dreht auf Hochtouren, aber: der Motor springt nicht an. Bis Schlaumeister Ed Harris mit Starterkabeln angestiefelt kommt und fachmännisch erklärt: “Es liegt an der Batterie, Sweetheart. Ich geb Ihnen Starthilfe.“ Jetzt klappt es, Sweethearts Auto springt an. Keiner muss hier ein Fachmann sein, um den Blödsinn zu erkennen – jeder Depp kann hören dass ihre Batterie eben nicht leer sein kann, sonst hätte sie ja nicht so lange vergeblich starten können.
Die unumstößliche Antwort auf all solche Film-Rätsel liefert das IITS–Argument: “It’s In The Script“. Warum lässt sich im Film der Puls unter Wasser durch zentimeterdicke Taucheranzüge fühlen, warum pfreamelt einer mit Starterkabeln an einer vollen Autobatterie umeinander, warum sitzen Autoknacker grundsätzlich auf Glasscherben: It’s In The Script. Weil’s so im Drehbuch steht.
Oder: warum die Autoknacker in Filmen grundsätzlich das Fahrerfenster einschlagen, wenn sie ein Auto klauen, niemals ein anderes. Fährt sichs mit einem geklauten Auto besser, wenn der Fahrersitz mit Glassplittern gespickt ist?
Oder: schießt man auf ein Auto, in dem die bösen Jungs sitzen, explodiert es. Schießt man auf ein Auto, in dem die guten Jungs sitzen, gibts Löcher in der Heckscheibe. Die Windschutzscheibe bleibt stets unbeschädigt. Werden die Kugeln durch die Heckscheibe abgebremst und fallen hinter dem Fahrersitz zu Boden?
In “Sphere – Die Macht aus dem All“ fühlt Tiefseetaucher №1 (Dustin Hoffman) seinem Kollegen Tiefseetaucher №2 (Samuel L. Jackson) den Puls am Handgelenk – obwohl beide Handschuhe & Tiefseetaucheranzüge anhaben. Und diagnostiziert: “Dem Kollegen gehts nicht gut.“ (im Zivilberuf ist Taucher №1 übrigens Arzt. Landarzt vermutlich, nicht Seearzt.)
Oder: wie Melanie Griffith in “Milk Money – Taschengeld“ versucht ihr Auto zu starten, aber es will nicht anspringen. Grimmig startet sie weiter, der Starter dreht auf Hochtouren, aber: der Motor springt nicht an. Bis Schlaumeister Ed Harris mit Starterkabeln angestiefelt kommt und fachmännisch erklärt: “Es liegt an der Batterie, Sweetheart. Ich geb Ihnen Starthilfe.“ Jetzt klappt es, Sweethearts Auto springt an. Keiner muss hier ein Fachmann sein, um den Blödsinn zu erkennen – jeder Depp kann hören dass ihre Batterie eben nicht leer sein kann, sonst hätte sie ja nicht so lange vergeblich starten können.
Die unumstößliche Antwort auf all solche Film-Rätsel liefert das IITS–Argument: “It’s In The Script“. Warum lässt sich im Film der Puls unter Wasser durch zentimeterdicke Taucheranzüge fühlen, warum pfreamelt einer mit Starterkabeln an einer vollen Autobatterie umeinander, warum sitzen Autoknacker grundsätzlich auf Glasscherben: It’s In The Script. Weil’s so im Drehbuch steht.
Filmosophisches - So, 08:08
Wenn einer am Nikolaustag Geburtstag hat und
Heute vor 100 Jahren kam der grandiose Jacques Tatischeff (1907-1982) zur Welt, bekannt als Jacques Tati: der französischeste unter allen französischen Filmemachern – und wohl einer der genialsten und visionärsten überhaupt. 

