Feminologisches

Polenmädel

Unsere Reinigungsfrau ist ein junges Polenmädel.
Sagt meine Frau: “Die ist so jung, die könnt’ glatt deine Tochter sein.“
Sag ich: “Ausgeschlossen, in Polen hab ich noch nie geschnackselt.“
Ist sie eingeschnappt. Versteh einer die Frauen.

Kinder & Logik

»Natürlicher Verstand kann fast jeden Grad von Bildung ersetzen, aber keine Bildung den natürlichen Verstand.« sagt Schopenhauer.

Kinder beweisen oft einen verblüffend ungetrübten Blick auf das Naheliegende, der uns Erwachsenen häufig abhanden gekommen scheint. Wir waren mal zu Besuch bei meinem Bruder, sein Jüngster hatte eine Fensterscheibe mit Wachsmalkreiden vollgeschmiert, sehr kreativ. Die Frauen versuchten mit diversen Reinigungsmitteln das Geschmiere vom Glas zu entfernen, wir Männer assistierten mit fachmännischen schlauen Tipps, von Terpentin bis Nagellackentferner. Die Schmieranz ließ sich nur schwer wegkriegen. Und meine Tochter, vielleicht 5 oder 6 Jahre damals, fragt in bestechender Naivität: “Warum nehmts ihr keinen Radiergummi.“ Und, tatsächlich: die Malkreide ließ sich ohneweiters anstandslos vom Glas wegradieren.

Auf folgende Frage wussten zwei unserer Kinder unabhängig voneinander spontan die naheliegendste Antwort, von uns Erwachsenen keiner:
    “Was ist der wahrscheinlich letzte Gedanke der einem Lkw-Fahrer durch den Kopf geht, bevor er mit seinem 4 Meter hohen Lkw ungebremst in diese Unterführung (Bild unten) hineinrauscht?“

Hättet ihrs gewusst?
[hier die Auflösung ]

Katzen- & Kinder-Content

Mein Bruder ging wegen Atemproblemen zum Arzt, der vermutete eine Allergie und überwies ihn zum Allergietest. Nächste Woche kriegt er die Ergebnisse.
Die Kinder meines Bruders haben zwei Katzen – was, wenn sich herausstellen sollte, dass ihr Vater unter einer Katzenallergie leidet? Zum Glück wusste sein liebes Töchterlein für diesen Fall Abhilfe: “Dann müssen wir den Papa leider weggeben.“

Goldene Hochzeit

Meine Tante E. und mein Onkel feierten ihren 50. Hochzeitstag. Auf die Frage, wie sie es denn nach so vielen Ehejahren immer noch miteinander aushielten, sagte Tante E.: “Ach, wisst ihr – mitten in der Furt spannt man nicht die Ochsen um.

Blödmann

Eine Freundin von mir hatte mal einen hartnäckigen Verehrer, der sie unentwegt bedrängte, sie solle ihm ihre Telefonnummer verraten. Sie wollte von ihm nichts wissen, aber der ließ nicht locker. Einmal sekkierte er sie so lange, sie solle ihm die Telefonnummer mit Kuli auf seinen Unterarm schreiben, bis sie es irgendwann schließlich tat, damit er endlich Ruhe gab. Der Blödmann stiefelte schnurstracks ins nächste Tattoo-Studio und ließ sich die Nummer auf den Unterarm tätowieren, um sie zu beeindrucken.
Sie hatte ihm die Ö3-Kummernummer draufgeschrieben.

Heute morgen ..

.. sitzt meine Frau am Küchentisch und schreibt was in ihren Terminkalender, sie fragt: “Kannst du in deinem Kalender nachschaun, ob der 7. Mai bei dir eh auch ein Montag ist?“ – ich sag:  “Ja wenns in deinem Kalender ein Montag ist, dann wirds in meinem auch einer sein.“ – sagt sie:  “Schon, aber ich will mir ganz sicher sein.“

Postnatale Depression

Die postnatale Depression ist eine nachgeburtliche Depression. Sie kann direkt nach der Entbindung beginnen oder aber im Laufe des ersten Jahres nach der Geburt.

Gestern saß ich mit meinem Freund W. beisammen – bei ihm, berichtete er, habe die postnatale Depression direkt nach der Geburt begonnen und über vierzig Jahre lang angehalten. Freund W.: “Mittlerweile ist sie praktisch nahtlos in eine prämortale Depression übergegangen, und weißt du was:  man spürt fast keinen Unterschied.“

23. August

Heute vor 82 Jahren kam in Budapest Herr Ferenc Hoffmann (1924-2005) zur Welt, besser bekannt als Ephraim Kishon.

Herr Kishon war nicht nur ein großer Humorist, sondern auch ein weiser Mann, es gelang ihm das Wesen der Frau in einem Satz darzulegen:
    “In der Seele einer Frau kann man lesen wie in einem offenen Buch –
    geschrieben in einer unbekannten Fremdsprache.“

Mühlviertler Küchenlogik

Bekannter von mir ist Handelsreisender in Schädlingsbekämpfungsverfahren, er erzählte über ein Verkaufsgespräch das er in einem Mühlviertler Gastronomiebetrieb geführt hatte:
Die Wirtsleute waren grad abwesend, aber die Mutter des Wirtes gerierte sich als Seniorchefin, sie zeigte sich an seinem Sortiment interessiert und wollte schließlich eine Bestellung über ein hochwirksames Schaben (Kakerlaken)–Vertilgungsmittel in Auftrag geben, in einer Menge allerdings, die ausgereicht hätte das halbe Mühlviertel schabenfrei zu kriegen.
Irritiert fragte der Vertreter nach, ob ihre Wirtschaft tatsächlich unter derart massivem Schabenbefall zu leiden habe? Aber nein, sagte die Wirtsmutter, sie hätten bis dato überhaupt noch nie Schaben gehabt. Aber wozu dann der haarsträubende Großmengenauftrag?
“Kunnt’n jo oastogs kemma“, erklärte die Frau: sie könnten ja einestags kommen, die Schaben. Und wenn die Schaben dann eines Tages kämen und sehen, wie viel Gift sie da in der Wirtschaft vorrätig haben, dann würden die schon vor lauter Schreck eh gar nimmer kommen wollen und sie bräuchten das Gift gar nicht erst anzuwenden.
Sei doch logisch, fand sie, net wahr.

Weibliche Logik

Gestern mach ich meine Schwägerin darauf aufmerksam dass bei ihrem Auto das rechte Bremslicht nicht funktioniert, fragt sie: “Welches rechte, das rechte wenn man von vorn schaut oder von hinten?“

Der Amtsweg ist das Ziel.

Parteienverkehr

Literatur +Leselampe+Brille?
schreiben wie atmen - Sa, 19:12
Und mit welchem...
steppenhund - Sa, 14:35
Ich vermute mal,...
Eugene Faust - Sa, 11:19
Tja, ich habs...
textorama (Gast) - Fr, 17:47
Nix Juli. November...
textorama (Gast) - Fr, 17:46

Amtsverkehr

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