Etymologisches

Aus der “Liste der österreichischen Verben, für die es im Schriftdeutschen kein gleichbedeutendes Synonym gibt“:
.kräulen, abgeleitet von altgerm. ‘kravla’ = “kriechen, krabbeln“
Ösitanisch für Außerösische
Bedeutung: kriechen, schleichen, trödeln, kraxeln u.a.m., nach Kontext.
Beispiele:
  • verkräulen, reflexiv: sich verkriechen, aus dem Staub machen
  • auf Leiter, Baum, Dach, Berg u.ä. (auffe) kräu’n: (hinauf) klettern
  • umanaundkräu’n: herumkriechen; herumschleichen, -streunen
  • daherkräu’n: sich mühsam einherschleppen
  • drüberkräu’n: lieblos beischlafen
  • jmd. auffekräu’n, zuwekräu’n: jmd. belästigen, bedrängen
  • jmd. einekräu’n: sich bei jmd. einschleimen, anbiedern
  • jmd. owekräu’n: jmd. in Ruhe lassen

Der Amtsweg ist das Ziel.


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