Etymologisches

Aus der “Liste der österreichischen Verben, für die es im Schriftdeutschen kein gleichbedeutendes Synonym gibt“:
.kräulen, abgeleitet von altgerm. ‘kravla’ = “kriechen, krabbeln“
Ösitanisch für Außerösische
Bedeutung: kriechen, schleichen, trödeln, kraxeln u.a.m., nach Kontext.
Beispiele:
  • verkräulen, reflexiv: sich verkriechen, aus dem Staub machen
  • auf Leiter, Baum, Dach, Berg u.ä. (auffe) kräu’n: (hinauf) klettern
  • umanaundkräu’n: herumkriechen; herumschleichen, -streunen
  • daherkräu’n: sich mühsam einherschleppen
  • drüberkräu’n: lieblos beischlafen
  • jmd. auffekräu’n, zuwekräu’n: jmd. belästigen, bedrängen
  • jmd. einekräu’n: sich bei jmd. einschleimen, anbiedern
  • jmd. owekräu’n: jmd. in Ruhe lassen
steppenhund - Di, 12:09

Verkräuj di, bevur i da ane aufleg!

steppenhund - Di, 12:09

Geh, kräuj na do owe!

(nur der Phonetik wegen)

Wienerle (Gast) - Mi, 11:57

"sich verkräulen" auf österreichisch auch: sich verzupfen, sich vertschüssen, sich abseilen
Gruß vom W. ;-)

usrn (Gast) - Sa, 19:39

"einekräulen" = auch als "orschkräulen" bekannt

Der Amtsweg ist das Ziel.

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Da bin ich bei...
Stimmenkartei (Gast) - Sa, 15:04
bingo! ;-)
schneck08 - Sa, 16:14
Ganz klar ein...
Rössle - Do, 00:05
Lieber Nömix, bis...
Lo - Mi, 11:53

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