Versifiziertes

15. Februar

Heute vor 453 Jahren erblickte in Pisa der große Universalgelehrte Galileo Galilei das Licht der Welt, eppur si muove.
Noch’n Gedicht, von Kollege KrassNick:
.
Die Leute fragten einst in Pisa
Galilei, was denn dieser
über’s Universum und
den ganzen Rest so alles kund
tun könne? Aber dieser rief
bloß: »Leute, euer Turm steht schief.«
© mit freundl. Genehmigung M. Krassnig

10. Februar – Alliteratives

Heute vor 119 Jahren wurde Bertolt Brecht geboren, in Augsburg. (Die rote Socke, tat­sächlich war der ein waschechter Schwabe, was sagt man dazu. Brecht selber mochte seine Ge­burts­stadt allerdings nicht, er sagte: »Das beste an Augsburg ist der Zug nach München.« Er blieb nicht lang in Augsburg, wie man weiß.)

In dem Lied “Der Tod im Wald“ lässt Brecht den grimmigen Poeten Baal stabreimen:
    »Und ein Mann | starb im Wald, | wo Sturm und Strom ihn umbrausten ..«
    (»Selber schuld, | wär’ er halt | bei so ’n Sauwetter nicht draußten ..« ließe sich dazu extemporieren ;)
Gegen Stabreime gibts im Prinzip nichts einzuwenden, es sei denn, Lyrik dräut Logik dreist zu verdrängen. Dichterkollege KrassNick lässt nun einen fiktiven Leser beim Autor der be­tref­fen­den Zeile, Herrn Brecht also, um nähere Erläuterung nachsuchen, und kleidet dessen An­frage hinwiederum in gefälligen Versreim – er schreibt:
    Hier ätzt der Leser: »Sie, Herr Brecht,
    als Stabreim klingt der ja nicht schlecht,
    Ihr Vers vom Sturm und Strom im Wald.
    Nur fragt an dieser Stelle halt
    der Leser sich: Wo, bitte sehr,
    kommt denn im Wald der Strom daher?«
    Herr Brecht, der denkt nicht lange nach
    und antwortet dem Leser: »Ach,
    der Strom? Der kommt auf alle Fälle
    aus Batterien von Duracelle!«
    ____________________
    © mit freundl. Genehmigung M. Krassnig.

Salomonisches


Salomon der Weise spricht:
»Mensch denkt, Gott lenkt« – doch stimmt dies nicht,
am Bilde oben sieht man’s gut:
es ist nicht Gott, der lenken tut,
sondern der Mensch am Vordersitz.
Der heißt nicht Gott, sondern heißt Schmitz.

6. Jänner – Dreikönig


Heiligabend war längst vorbei,
da kamen die König’, die Heiligen Drei.
Sie folgten eines Sternes Licht,
weil Navi gab’s damals noch nicht.
© mit freundl. Genehmigung M. Krassnig

31. Dezember – Bauernkalender zum Silvestertag


26. Dezember – Bauernkalender zum Stefanitag

6. Dezember – Bauernkalender zum Nikolaustag

Bauernkalender: Kalenderblatt für Dezember

11. November – Bauernkalender zum Martinstag


Freitagstexter, Preisvergabe


Danke an alle Teilnehmer für die zahlreichen Beiträge zum Frei­tags­tex­ter-Wett­bewerb.

Publikumsbeifall erhielten dies­mal Kollegin Pfefferoni, sowie Kollegen step­penhund, epper und das bee.

Preiswürdig waren viele Bei­­träge, frei­lich kann nur einer als Preis­trä­ger benannt wer­den, so will es das Reglement.
.
Die treffliche Beobachtung, dass die Karosserieform des abgebildeten Vehiculums tatsächlich einem mittlings entzweigesägten Cello ähnelt, ist sehr apart. Die gewissenhafte Prüfung und Beurteilung sämtlicher hieramts ein­ge­lang­ter Wett­be­werbs­bei­träge durch die unerbittliche Jury (siehe Foto unten) führte daher nach reiflicher Erwägung zu fol­gen­dem Entscheid:
.
.
Der Wanderpreis wird in dieser Woche an Kollege steppenhund weiterverliehen, für den Text zum Bild:
»Was man aus einem halben Cello alles basteln kann ...«
.
Gegen diesen Entscheid ist kein ordentliches Rechtsmittel zulässig.

Der Amtsweg ist das Ziel.

Parteienverkehr

Wenn der Lokführer...
gnaddrig (Gast) - Sa, 17:11
(DIE ZEIT) (apropos...
nömix - Sa, 11:49
Darmstaedter-Preis...
rosenherz - Do, 21:38
Leider hat das...
nömix - Do, 18:54
Ja, aber wo legt...
gnaddrig (Gast) - Do, 08:48

Amtsverkehr


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